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Die Freiwillige Feuerwehr


Brandmeister August Krüger aus Greiffenberg gründete am 24.04.1936 die Görlsdorfer Wehr, die zu einer schlagkräftigen Wehr ausgebildet wurde und bis 1945 auch eine der besten im Altkreis war. Görlsdorf besaß eine Handdruckspritze, die bis 1945 zum Einsatz kam und von Pferden gezogen wurde. Seit dem 1. Weltkrieg 1914 sind nach Anordnung des Amtsvorstehers in Bruchhagen, wozu Görlsdorf damals gehörte, monatliche Spritzproben durchzuführen. Die 1904 gebaute Handdruckpumpe kam noch im 2. Weltkrieg zum Einsatz. Nach der Gründung der Görlsdorfer Feuerwehr kaufte die damalige Besitzerin, die Fürstin zu Lynar Gräfin von Redern, die um die Sicherheit ihres Besitzes besorgt war, eine neue Tragkraftspritze für Pferdezug auf Vollgummirädern. Diese Erneuerung brachte großes Aufsehen und Neid unter den Feuerwehren des damaligen Bereiches. Ihre 1. Feuerprobe bestand die Wehr beim Brand des Gutshauses in Kerkow. In der Zeit des 2. Weltkrieges mußte die Feuerwehr auch artfremde Aufgaben zur Unterstützung des Militärs übernehmen. Am 26.04.1945 löste sich die Ortsfeuerwehr auf.

Im Januar 1948 gründete - wie bereits vor 12 Jahren - August Krüger aus Greiffenberg wieder eine neue Wehr , um die kleine Gemeinde zu schützen. Die Kameraden der ersten Einsatzgruppe blieben der Wehr auf lange Jahre treu, einige bis zu ihrem Tode. Mit dem Entstehen der Maschinen- und Traktorenstationen wurde der Pferdezug bei den Feuerwehren durch Traktoren abgelöst. 1965 erhielt die Feuerwehr Görlsdorf eine Sirene zur Alarmierung. Heute hat die Feuerwehr Görlsdorf 11 Kameraden. Sie besitzt ein Feuerwehrauto und eine tragbare Spritze. Die Mitglieder der heutigen Freiwilligen Feuerwehr setzen die erfolgreiche Tradition der Görlsdorfer Wehr fort.